Institutionelles deutsches Geld kann sich wieder für Büros begeistern: Davon zeugt der Verkauf der Düsseldorfer Büroimmobilie Dreischeibenhaus. Nach Recherchen der „Immobilien-Zeitung“ gehört das Hochhaus nun mehrheitlich den Versorgungseinrichtungen der kommunalen Beamten aus Brandenburg und Baden-Württemberg sowie schleswig-holsteinischer Ärzte. Der Verkauf der prägnanten Düsseldorfer Immobilie, die vor einigen Jahren umfassend saniert wurde, zog sich über ein Jahr hin und galt schon als gescheitert. Nun haben doch Käufer angebissen, wenngleich zu einem gegenüber den ursprünglichen Erwartungen reduzierten Kaufpreis: Die Transaktion gilt als erster nennenswerter Club Deal deutscher institutioneller Investoren mit einer Büroimmobilie seit der Zinswende. Nach IZ-Informationen ist der Share-Deal zum Faktor 17,5 über die Bühne gegangen. Bei einer Miete von ca. 13 Mio. Euro, die das Bürohochhaus im Jahr einspielt, bedeutet das eine der Transaktion zugrunde liegende Bewertung von unter 250 Mio. Euro. Verkäufer Black Horse soll ursprünglich einen Kaufpreis in Richtung 300 Mio. Euro angepeilt haben. Mit dem realisierten Kaufpreis steht die Transaktion dennoch für einen Gutteil des gesamten bundesweiten Investmentumsatzes mit Büros im zweiten Quartal (ca. 1,3 Mrd. Euro).

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